Canto Sonor

4 Opernsänger, die auf den großen Bühne dieser Welt solistisch agieren, haben sich zusammengefunden um mit viel Spaß an der Sache, Freude am Blödeln, vor allem aber mit großen Stimmen das Publikum zu begeistern. Im Programm „Männer satt“ erforschen die Herren mit viel Humor und Liedern aus den verschiedensten Stilrichtungen ihre Beziehungen zum scheinbar unergründlichen weiblichen Geschlecht. Es singen Markus Herzog (Tenor), der gebürtige Lienzer Ulfried Haselsteiner (Tenor), Ludovik Kendi (Bariton) und Michael Doumas (Bass), den Klavierpart bestreitet Florian Podgorenu.

„MÄNNER SATT“
Die fünf Herren von cantoSonor suchen Antworten auf drängende Fragen: Sind sich Männer selbst genug? Darf's a bisserl mehr sein -- Wein, Weib, Gesang? Passen Männer und Frauen zusammen? Mit einem bunten Blumenstrauß an Liedern aus den verschiedensten Stilrichtungen erforschen die fünf Tonherren die Beziehungen zum scheinbar unergründlichen weiblichen Geschlecht. Und haben nicht überseh- bzw. überhörbaren Spaß an der Sache.

Markus Herzog Der in Ingolstadt geborene und im Chiemgau aufgewachsene Tenor hat erst spät, nach seinem Abitur und einem Intermezzo der Verfahrenstechnik, zur Musik gefunden. Nach Abschluss des Richard-Strauss-Konservatoriums hat er zunächst 6 Jahre im Ulmer Opernchor Theaterluft geschnuppert, bis ihn Hellmuth Matiasek als Solist nach Andechs holte und er, über die Stationen Regensburg und Augsburg, schliesslich an der Bayerischen Staatsoper in München landete. Als Solist ist er seit 2009 ständiger Gast bei den Festspielen in Erl, wobei er von "Ismaele" in Nabucco bis "Schwan" in Carmina burana ein breites Spektrum abdeckt. Geistliche Konzerte im In- und Ausland runden sein Portfeuille ab.

Ulfried Haselsteiner Der in Lienz/Österreich geborene Tenor studierte am Mozarteum in Salzburg Gesang bei Eva Iles und Boris Bakow. Für seine Interpretation des Hoffmann in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen erhielt er den Hanna Ludwig Preis und schloss damit die Opernklasse mit Auszeichnung ab. 1999 debütierte er als Max in Webers Freischütz an der Staatsoper Prag. Im Jahr 2000 ging er mit Zauberflöte und Fledermaus auf Japan Tournee. Seither ist er zu Gast in zahlreichen europäischen Opernhäusern, darunter die Deutsche Oper Berlin, das Liceu Barcelona, das Teatro dell’Opera Roma, das Teatro Massimo Palermo, das Teatro Regio Torino und die Salzburger Festspiele.

Ludovik Kendi Der in Siebenbürgen geborene Bariton studierte an der Musikakademie Gheorge Dima in Cluj Napoca und am Mozarteum Salzburg. Noch während des Studiums sang er als Solist an den Nationaltheatern Bukarest und Budapest, der ungarischen und rumänischen Staatsoper Cluj, dem Maggio Musicale Firenze und dem Staatstheater Nürnberg. 2003 sang er als Solist bei den Salzburger Osterfestspielen unter der Leitung Sir Simon Rattles und gewann in Braila den Harriclea Darclée Wettbewerb. Im Jahr 2006 gewann er den Schloss Rheinsberg Wettbewerb mit der Titelrolle in Verdis Nabucco. In seinem Repertoire hat der Bariton, der vorwiegend im italienischen Belcanto-Fach singt, 15 Hauptrollen.

Michael Doumas Der in Bielefeld geborene Bass studierte in seiner Heimatstadt zunächst Amerikanistik, Geschichts- und Literaturwissenschaften. Es folgte ein Gesangsstudium bei Tom Krause an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater. Von 2002-2004 war er am Theater Regensburg engagiert, wo er u.a. Sarastro, Colline, Alidoro und den Großinquisitor gab. Seitdem führten ihn Gastverträge nach Wien, Mannheim, Magdeburg, Antwerpen, Luxemburg, Santander, Schanghai, zum Schleswig-Holstein-Musikfestival und zu den Tiroler Festspielen Erl (Ring des Nibelungen, Lohengrin, Meistersinger, Parsifal, Tannhäuser, Elektra). An der Hamburger Kammeroper war er als Bartolo, Pasquale, Komtur, Kuno und Frank zu hören. Im Konzert sang er neben Oratorien von Schütz, Bach, Mozart, Haydn, Schubert, Dvorak, Rossini und Theodorakis auch Liederabende mit deutschen und russischen Komponisten.
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