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Albin Egger-Lienz (1868-1926)
Ich male keine Bauern, sondern Formen

Albin Egger-Lienz (1868-1926)
Ich male keine Bauern, sondern Formen

18. Mai bis 26. Oktober 2018

Haupttrakt


Nach „Totentanz. Egger-Lienz und der Krieg“, der beeindruckenden Kooperation mit der Österreichischen Galerie Belvedere im Sommer 2014, nimmt das Museum Schloss Bruck die Gelegenheit wahr, seine umfangreichen Egger-Lienz-Bestände – ergänzt mit einigen Highlights aus externen Sammlungen – völlig neu zu präsentieren. In 12 Themenkreisen werden Persönlichkeit und Schaffen des bedeutendsten Tiroler Malers des 20. Jahrhunderts, aber auch Fragenkomplexe wie „Rezeption“ und „Restitution“ dem Publikum nähergebracht. Durch seine entscheidenden Werke wird dabei deutlich, dass sich der Maler dort zum Kronzeugen gegen sich selbst aufruft, wo er zur Bildung des Klischees „Blut und Boden“ beigetragen hat.

Werke der Ikone der Österreichischen Moderne, Albin Egger-Lienz, wurde bereits vielfach in den imposanten Museumsräumen von Schloss Bruck gezeigt. Doch immer wieder gelingt es, neue Facetten an seinem Werk, in seinem Leben zu entdecken. Aus diesen wurde die neue Dauerausstellung „Ich male keine Bauern, sondern Formen" konzipiert. Im Spannungsfeld zwischen außergewöhnlichen Leihgaben und den hervorragenden Stücken der hauseigenen Sammlung des Museums der Stadt Lienz werden die Persönlichkeit und das Schaffen Egger-Lienz‘ präsentiert. Die zeitgenössische Intervention des Südtiroler Bildhauers Lois Anvidalfarei „Ecce Homo" stellt wie Albin Egger-Lienz die menschliche Figur in den Mittelpunkt und stellt die Frage: Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir?

 

Albin Egger-Lienz, Zwei Bregmäher (c) Museum Schloss Bruck.
Albin Egger-Lienz, Zwei Bregmäher (c) Museum Schloss Bruck.
Albin Egger-Lienz, Zwei Bregmäher (c) Museum Schloss Bruck.
Albin Egger-Lienz, Zwei Bregmäher (c) Museum Schloss Bruck.